Wer seine Daten braucht,
bekommt sie von uns
Wer seine Daten braucht,
bekommt sie von uns

1000 Möglichkeiten: Datenstruktur von Lean FMD

medAspis macht aus der Datenstruktur von Lean FMD kein Geheimnis. Die Daten gehören Ihnen. Also sollen Sie damit auch tun können, was Sie wollen. Die Daten werden sicher auf deutschen Servern gespeichert.

Unsere Empfehlung: FMD-Daten auslagern

Wir machen es einfach, jederzeit auf FMD-Daten zuzugreifen. Und das über fünf Jahre lang. Das eröffnet unseren Kunden die Möglichkeit, ihre hocheffizienten Material- oder Warenwirtschaftssysteme nicht mit diesem Daten zu belasten, sondern einfach bei uns auszulagern. Das spart Aufwand und Speicherplatz. Und wenn die Daten wirklich gebraucht werden, können sie aufgerufen werden.

medAspis API: Auf interne Datenstruktur zugreifen

medAspis stellt seinen Kunden einen leistungsfähigen WebService Zugang per API-Schnittstelle zur Verfügung. Damit wird der Zugriff auf die Daten so einfach wie möglich gemacht.

Wie leistungsfähig die Schnittstelle ist, sehen Sie schon mit einem Blick auf das Lean FMD Control Panel. Alles, was Sie hier sehen und adressieren können, ist auch über die API erreichbar. Typischerweise werden die erfassten Daten über einen Schlüssel bestehenden Geschäftsvorgängen zugeordnet:

Über diesen Schlüssel lassen sich die Daten speichern und später wieder leicht abrufen. Gerne senden wir Ihnen unser API-Tutorial. Schreiben Sie uns.

Hinter den Kulissen: medAspis Datenstruktur

Damit Sie bestmöglich mit den Daten arbeiten können, hat sich medAspis für eine sehr mächtige Datenstruktur entschieden.

Jeder Datensatz enthält alle relevanten Daten zu jedem einzelnen Scan, der durchgeführt wird.
  • Scan-Zeit: Zeit und Datum des Scans. Dabei wird nicht die Zeit auf dem FMD Speed Scanner festgehalten, sondern die Serverzeit des medAspsis FMD Servers. Diese ist nicht manipulierbar.
  • Packungsdaten: Jeder Datensatz umfasst alle relevanten Packungsdaten. Auch der Unique Identifier bleibt erhalten. Dieser Einzel-Schlüssel wird benötigt, wenn Sie die Daten selbst verarbeiten wollen.
  • FMD Operation: Zusammen mit dem Ergebnis des NMVS wird auch die vom User gewählte FMD-Operation gespeichert. Außerdem wird die vollständige JSON-Antwort der NMVS und die Antwortzeit festgehalten – falls es jemand ganz genau wissen will.
  • Zusätzliche Informationen: Falls ein Alarm auftritt, wird eine erweiterte Fehlerbeschreibung und die erfolgte Fehlerbehandlung gespeichert.

Gruppierungen: Daten nach Bedarf bündeln

Mit Lean FMD von medAspis lassen sich Daten in Gruppierungen bündeln. Das ermöglicht es, Ihre Unternehmensdaten mit serialisierten Arzneimittel-Packungen zu verknüpfen.
Was bedeutet das genau? Technisch beschrieben, sind Gruppierungen Listen von Packungen, die unter einem Oberbegriff (Schlüssel) gespeichert werden. Das kann zum Beispiel eine Lieferscheinnummer sein. Mithilfe dieses Schlüssels können Sie Gruppierungen erzeugen und jederzeit abrufen.Alle Gruppierungen werden im Lean FMD Control Panel angezeigt. Außerdem können sie über die API ausgelesen und über Ihre IT-Systeme weiterverarbeitet werden.

In der Regel wird eine Gruppierung über den FMD Speed Scanner erstellt:

Benennen Sie die Gruppierung durch Scannen eines Barcodes, z.B. einer Lieferschein-Nummer.

Die Codes werden entweder direkt vom Bildschirm oder von einem ausgedruckten Dokument (z.B. Lieferschein) abgescannt. Solche Barcodes können Sie mit Ihrem ERP System erstellen.

Importieren Sie bei Bedarf Daten aus einer externen Quelle direkt in das medAspis System. Dazu steht Ihnen ein einfaches XML-Format zur Verfügung, das die Packungsdaten strukturiert. Die Daten lassen sich sowohl nach GS1 als auch nach PPN codieren.

Liegen Ihre Daten als Excel-Liste vor? Kein Problem, auch diese lassen sich leicht ins medAspis System einlesen, um sie weiterzuverarbeiten.

Wollen Sie die erfassten FMD Daten innerhalb Ihrer IT-Infrastruktur und Ihres ERP System nutzen? Mit medAspis und Lean FMD geht das sehr einfach.Wenn die Daten zuvor mit einem bestimmten Schlüssel im System hinterlegt wurden, lassen sie sich mit genau diesem Schlüssel wieder abrufen.Um den Inhalt einer Liste zu erhalten, braucht man nur eine einzeilige IT-Anfrage unter Angabe des Schlüssels (im Beispiel: PRIMARY_KEY).Das medAspis System antwortet sofort und gibt die zugehörigen Packungsdaten in strukturierter Form aus. In unserem Beispiel werden nur die Packungsinformationen abgerufen. Bei Bedarf stehen Ihnen auch alle anderen Elemente der Datenstruktur zur Verfügung.
Erfahren Sie jetzt, wie Sie in einer typischen Situation Gruppierungen nutzen können. Die Aufgabe: Alle Seriennummern zu einem vorliegenden Lieferschein erfassen.
  1. Die Lieferschein-Nummer wird mit dem FMD Speed Scanner eingelesen.
  2. Mit dem Leseprozess werden die 2D Matrix Codes der Packungen der Lieferschein-Nummer zugeordnet.
  3. Per Knopfdruck auf dem FMD Speed Scanner schließen Sie den Prozess ab. Der Scanner steht sofort für den nächsten Lieferschein zur Verfügung.
  4. Nachdem alle Lieferscheine gescannt wurden, stehen Ihnen die vollständigen Datensätze strukturiert und gezählt für Sie bereit.
  5. Nutzen Sie das Lean FMD Control Panel, um sich die Gruppierung anzuschauen oder darauf beliebig viele FMD-Operationen anzuwenden. Alternativ können Sie die Daten unter Angabe der Lieferschein-Nummer an Ihre IT übergeben.

Vollwertiges, mehrstufiges Aggregationskonzept

Mit Aggregation bezeichnet man eine Gruppierung von serialisierten Einzelpackungen, die durch einen eindeutigen Aggregations-Code identifiziert wird. Über den Aggregations-Code können alle in der Aggregation enthaltenen Seriennummern auf einmal abgerufen werden. 

Ein beispielhafter Einsatz der Aggregation: ein Karton oder eine vollständige Palette sollen deaktiviert oder als Export markiert werden, ohne die Packungen einzeln scannen zu müssen. Dieses Beispiel zeigt, wie viel Zeit man mit dieser Funktion einsparen kann.

medAspis stellt nicht nur das Aggregations-System, sondern auch die zugehörigen Aggregations-Codes zur Verfügung. 

Wahlweise als reiner Code oder als Aufkleber, zur direkten Kennzeichnung von Karton, Paletten oder von anderen Verpackungseinheiten.

Parallel zu den wirklichen Anforderungen können die Seriennummern hierarchisch aggregriert werden. Das bedeutet zum Beispiel, das sich Arzneimittelpackungen zu Kartons und Kartons wiederum zu Paletten aggregieren lassen.

Wenn nur der oberste Code ausgelesen wird, kann automatisch die darunter liegende Hierarchie von Aggregationen ausgelöst werden. Anders ausgedrückt: Alle enthaltenen Packungen können auf einmal verifiziert, abgemeldet oder exportiert werden. Das bedeutet wesentlich weniger Personalaufwand in Ihren FMD-Prozessen.

Nutzen Sie das hierarchische medAspis System, um Ihre eigenen Daten nach bekannten Daten zu strukturieren (z.B. nach GS1) oder ein eigenes System von Schlüsseln einzurichten.

Und so sieht das in der Praxis aus

Alle Datensätze sind selbstverständlich nur für Sie selbst sichtbar. Sie können aber Ihre Aggregationen – auch hierarchisch – für Externe zur Nutzung zur Verfügung stellen. Stellen Sie Ihre Daten auf den Status Export, dann können auch Ihre Kunden von Ihren Aggregationen profitieren.

Sie machen das Leben Ihrer Kunden einfacher, wenn Sie ihm das lästige Scannen im Wareneingang abnehmen.

  • Beispiel 1: Ein Lieferant (Hersteller, Logistiker, Großhandel) beliefert ein Krankenhaus mit aggregierter Ware. Nun muss nur noch der Code auf der Lieferkiste eingelesen werden – und die gesamte Ware wird im Namen des Krankenhauses abgemeldet.
  • Beispiel 2: Ein Exporteur verifiziert komplette Kartons im Wareneingang und aggregiert sie gleichzeitig. Für die vorgeschriebene Statusänderung zum Export für diesen Karton wird einfach der auf dem Karton aufgeklebte Aggregations-Code gescannt. Sofort werden alle enthalten Packungen ohne einen weiteren Scan-Vorgang auf Export gesetzt.
  • Beispiel 3: Ein Pharma-Händler kauft große Tranchen von Arzneimitteln auf. Wenn Großhändler statt bei ihm direkt beim Hersteller kaufen, brauchen sie nicht zu scannen, beim Händler hingegen schon. Um seine Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen, aggregiert der Pharma-Händler alle Lieferungen. Für die Kunden macht es keinen Unterschied mehr, ob sie beim Hersteller oder beim Händler kaufen. In beiden Fällen muss nicht gescannt werden.
  • Beispiel 4: Ein europaweit agierender Parallel-Händler verschickt Ware von einem Lager zum anderen. Da sich beide Lager in verschiedenen Ländern befinden, muss die Ware beim Empfänger verifiziert werden. Um diese Arbeit zu vereinfachen, wird die Ware beim Versenden aggregiert und bei der Annahme per Aggregationscode verifiziert.
Kontaktformular
Ihr schneller Kontakt zu medAspis

Lean FMD mit allem drum und dran

medAspis Lean FMD umfasst alle Anforderungen um Ihr Unternehmen mit dem für Sie zuständigen NMVS zur Fälschungsprüfung gemäß der EU-Fälschungsrichtlinie 2011/62/EU und delegierter Verordnung (EU) 2016/161 zu verbinden.

Und noch viel mehr …

Unser FMD Speed Scanner

Der mobile FMD Speed Scanner ist mit seinem Touchscreen extrem nutzerfreundlich und steckt voller Überraschungen. Hier sind einige dieser Features erklärt:

Unser Lean FMD System

Das medAspis Lean FMD System ist das Gehirn hinter dem FMD Speed Scanner. Hier werden alle Scan-Ergebnisse gesammelt und weiter verarbeitet.

Unser leistungsfähiges
Alert-Management

mit medAspis Lean FMD können Sie auf kritische Fälschungsalarme reagieren. Fehlalarme werden verhindert, die übrig gebliebenen kritischen Fälle werden sicher erkannt und können verarbeitet und dokumentiert werden.

Einige unserer Kundenreferenzen

medAspis Lean FMD wird in der gesamten pharmazeutischen Distributionskette eingesetzt. vom Hersteller über den Großhandel bis zur Apotheke vor Ort oder im Krankenhaus. Auch die Parallel-Distribution setzt wegen des hohen Durchsatzes auf medAspis.

Einige typische Einsatzmöglichkeiten bei Kunden möchten wir nicht ohne Stolz vorstellen. Falls Sie noch ganz andere Ideen haben, sprechen Sie uns an. Wir machen fast alles möglich.

FMD Briefings: Scans weiter verarbeiten

Hier in den FMD Briefings erklären wir, wie medAspis Lean FMD sinnvoll in den tagtäglichen Arbeitsablauf integriert wird.

Und wie man die Daten in die  eigene IT-Landschaft bekommt.

Vollständige Integration in WMS eines 3PL

Ein führender Pharma-Logistiker nutzt medAspis Lean FMD wegen der hohen Scan-Geschwindigkeit und Flexibilität. Vollständig ins WMS integriert, inklusive kundeneigener Scanner, läuft der FMD-Prozess nahtlos im Betrieb.

Unser Kunde ist einer der größten Pharma-Logistiker Europas. medAspis Lean FMD wurde aufgrund seiner extrem hohen Scan-Geschwindigkeit und Flexibilität gewählt.

medApsis Lean FMD ist vollständig in das kundeneigene WMS integriert; der gesamte FMD-Prozess läuft nahtlos im operativen Betrieb und wird vollständig vom WMS gesteuert.

Selbst der Scan-Prozess erfolgt über kundenzertifizierte Handscanner, wobei die medAspis Software gezielt angepasst wurde, um eine konstant hohe Scan-Quote sicherzustellen.

Omeprazol aus der Versandapotheke

Omeprazol ist rezeptfrei, aber FMD-pflichtig. Durch medAspis-Aggregation scannt der Großhandel diese Arzneimittel vorab. So bleiben Prozesse schnell, FMD-konform und kostengünstig.

Unser Kunde ist eine Versandapotheke, die ausschließlich rezeptfreie Arzneimittel vertreibt, darunter Omeprazol. Obwohl rezeptfrei, unterliegt Omeprazol der FMD-Pflicht. Aufgrund der geringen Nachfrage stellt der erforderliche Scan-Prozess eine Belastung für die hochoptimierten Abläufe der Apotheke dar.

Zur Effizienzsteigerung bezieht die Apotheke Omeprazol aggregiert über das Aggregationssystem von medAspis. Der Großhandel scannt die Packungen vorab, liefert sie gebündelt aus und kennzeichnet die Kartons mit einem medAspis-Aggregationslabel. Beim Wareneingang scannt die Apotheke lediglich dieses Label; die enthaltenen Packungen werden dabei automatisch und FMD-konform deaktiviert.

So kann Omeprazol ohne Einzel-Scan in die regulären Prozesse der Versandapotheke integriert werden. Die Aggregation belastet den Großhandel nur minimal und vereinfacht die Abläufe der Apotheke erheblich – mit deutlichem Kostenvorteil.

Lieferung zwischen eigenen Niederlassungen

Bei internen Transporten ermöglicht die medAspis-Aggregation eine schnelle FMD-Verifizierung im Wareneingang. Ein Scan ersetzt tausende Einzel-Scans – sicher, schnell und ohne erneutes Erfassen.

Unser Kunde betreibt Niederlassungen in ganz Europa. Auch interne Warenbewegungen unterliegen der FMD-Verifizierung. Das medAspis-Aggregationssystem ermöglicht dabei erhebliche Zeitersparnis.

Die Packungen werden im Ausgangslager gescannt und im Lean-FMD-System gespeichert. Beim Wareneingang in anderen Ländern werden die Daten per Aggregationscode vom Versandkarton oder der Palette abgerufen – ganz ohne erneutes Scannen.

Die Aggregation funktioniert über alle Verpackungsebenen hinweg: Packung, Karton und Palette. Ein einziger Scan des Palettenlabels erfasst sämtliche enthaltenen Kartons und Packungen und ersetzt damit tausende Einzel-Scans. Der Aggregationscode ist transportsicher und für Dritte nicht nutzbar.

Parallel-Export in Spanien

Ein Parallel-Distributor nutzt medAspis zur FMD-Prüfung und Chargenkontrolle in nur einem Scan-Prozess. Der FMD Speed Scanner stoppt automatisch bei Sollmenge – für vollständige und chargenreine Bündelungen.

Unser Kunde ist in Südeuropa in der Parallel-Distribution tätig und bezieht Arzneimittel von Apotheken und vom Großhandel. Die Packungen werden auftragsbezogen zu chargenreinen Bündelungen zusammengestellt und an Parallel-Importeure in Nord- und Westeuropa geliefert.

medAspis ermöglicht die gleichzeitige FMD-Statusprüfung und automatische Chargenkontrolle in einem einzigen Scan-Prozess. Die Sollmenge wird im Control Panel definiert, der FMD Speed Scanner stoppt automatisch bei Erreichen der Zielmenge. So wird sichergestellt, dass stets die korrekte Anzahl an identischen Produkte und Chargen ausgeliefert werden.

Vernichtung von großen Beständen

Ein Parallelhändler nutzt medAspis Lean FMD zur sicheren Vernichtung. Save Dispense prüft zuerst den Status und deaktiviert nur aktive Packungen – so werden Fehlmeldungen und Fälschungsverdacht vermieden.

Unser Kunde ist in der Parallel-Distribution tätig und auf Betäubungsmittel spezialisiert. Diese unterliegen besonders strengen behördlichen Vorgaben und müssen überdurchschnittlich häufig ausgesondert und vernichtet werden – inklusive FMD-Deaktivierung.

Da viele Packungen einen unbekannten FMD-Status haben, führt eine falsche Deaktivierung schnell zu Fälschungsverdachtsmeldungen. Mit medAspis Lean FMD und der Save-Dispense-Funktion wird zunächst der aktuelle Status jeder Packung geprüft. Aktive Packungen werden korrekt als vernichtet markiert, bereits deaktivierte bleiben unverändert. So werden Fehlmeldungen vermieden.

Über die integrierten Reports kann der Kunde alle Vorgänge transparent gegenüber den Aufsichtsbehörden dokumentieren.

Datenübertragung an SAGE

Ein Parallel-Distributor überträgt FMD-Scandaten per Aggregation direkt in SAGE. Alle Seriennummern werden automatisch importiert – für Reporting und Kundenkommunikation.

Unser Kunde ist in der Parallel-Distribution tätig und überträgt alle relevanten FMD-Scandaten zur Weiterverarbeitung in sein ERP-System SAGE.

Hierfür nutzt er die Aggregationsfunktion von Lean FMD. Im Wareneingang werden alle Seriennummern gescannt und aggregiert. Anschließend identifiziert SAGE die Aggregationscodes auf den Kartonlabels und ruft die Daten über die IT-Schnittstelle aus Lean FMD ab. Die Serialisierungsdaten werden automatisch in SAGE übernommen und für Reporting und Kundeninformation genutzt.

Eindeutige Retourenverarbeitung

Ein Parallel-Importeur nutzt Serialisierung zur Kundenzuordnung jeder Packung. Retouren werden nur akzeptiert, wenn die Lieferung zuvor eindeutig an diesen Kunden erfolgte.

Unser Kunde ist ein Parallel-Importeur mit Direktbelieferung an Apotheken. Die hochpreisigen Produkte werden vor dem Versand serialisiert gescannt und eindeutig einem Kunden zugeordnet.

Bei Retouren wird geprüft, ob die Packung tatsächlich zuvor an diesen Kunden geliefert wurde. Nur bestätigte Lieferungen werden als Retoure akzeptiert, andernfalls wird die Annahme verweigert. So werden Missbrauch und Falschretouren zuverlässig verhindert.

Aggregation für Krankenhäuser

Ein internationaler Generika-Hersteller beliefert deutsche Kliniken mit warenbegleitender Datenlieferung. medAspis stellt Kliniken das Aggregationsmodul kostenfrei bereit.

Unser Kunde ist ein internationaler Generika-Hersteller. Für die Belieferung deutscher Krankenhäuser wurde ein Aggregationsverfahren gemäß der Vorgabe zur warenbegleitenden Datenlieferung implementiert. Die Krankenhäuser erhalten bereits serialisierte Packungen und müssen keine eigenen Scans mehr durchführen.

Da viele Kliniken noch keine Aggregationssysteme nutzen können, stellt medAspis sein Aggregationsmodul diesen Krankenhäusern kostenfrei zur Verfügung. So profitieren auch sie von der Aggregation und können Lieferungen dieses Herstellers ohne zusätzlichen Scan-Aufwand verarbeiten.

Arzneimittel für Betriebsambulanzen

Ein spanischer Großhändler beliefert Ambulanzen mit Arzneimitteln über angeschlossene Apotheken. Der logistische Vorgang wird mit Aggregation vereinfacht

Unser Kunde ist ein spanischer Großhändler, der verschreibungspflichtige Arzneimittel für betriebliche Krankenstationen liefert. Die Belieferung erfolgt gesetzeskonform über ein Netzwerk lokaler Apotheken.

Mit Einführung der Fälschungsrichtlinie müssten die Packungen in den Apotheken einzeln gescannt und deaktiviert werden. Um den zusätzlichen Aufwand zu minimieren, liefert der Großhändler aggregierte, vorab gescannte Packungen. Die Apotheken scannen lediglich den Aggregationscode auf dem Karton, wodurch der gesamte Inhalt automatisch und FMD-konform deaktiviert wird.

Aggregation-Codes für Krankenhäuser

Ein polnischer Großhändler nutzt medAspis Lean FMD für Krankenhaus-Aggregation. Ein einziger Scan überträgt und deaktiviert alle Seriennummern automatisch – einfacher Ablauf und Vorteil bei Ausschreibungen.

Unser Kunde ist ein polnischer Großhändler und nutzt medAspis Lean FMD zur Übermittlung aggregierter Codes an Krankenhäuser. In Polen werden Krankenhauslieferungen über Ausschreibungen vergeben, bei denen Aggregation ein klarer Wettbewerbsvorteil ist.

Durch Aggregation entfällt das vollständige Scannen der Lieferungen. Die Krankenhäuser scannen lediglich den Aggregationscode auf dem Karton, worauf alle Serialisierungsdaten automatisch übertragen und deaktiviert werden. Das medAspis-System ist in Polen bereits weit verbreitet und wird von führenden Großhändlern eingesetzt.

Französische Arzneimittel für Afrika

Ein französischer Exporteur nutzt medAspis zur Aggregation. Ein Scan des Aggregations-Labels markiert alle Packungen als exportiert – bei Storno lassen sie sich per erneutem Scan reaktivieren.

Unser Kunde ist ein französischer Exporteur, der in Europa zugelassene Arzneimittel nach Afrika liefert. Die französischen Packungen können dort ohne Umetikettierung eingesetzt werden.

Die Ware wird häufig von anderen Großhändlern bezogen und im Wareneingang gescannt und verifiziert. medAspis speichert die Serialisierungsdaten und aggregiert jeden Karton mit einem Aggregationslabel. Beim späteren Export genügt ein Scan des Labels, um alle enthaltenen Packungen automatisch als exportiert zu markieren. Wird ein Auftrag kurzfristig storniert, können die Packungen per erneutem Scan reaktiviert werden.

Parallel-Export aus Spanien

Ein spanischer Spot-Trader liefert vorab gescannte Ware mit Aggregationscode. Ein Scan überträgt alle Seriennummern einer Palette automatisch ins Kundensystem – schnell, vollständig und ohne Einzel-Scans.

Unser Kunde ist ein spanischer Spot-Trader und Zwischenhändler, der Preisgefälle im nationalen Markt nutzt. Um seine Ware attraktiver zu machen, scannt er alle Packungen vorab und übermittelt die Serialisierungsdaten zusammen mit der Lieferung.

Der Kunde scannt beim Wareneingang lediglich den außen angebrachten Aggregationscode auf der Palette. Dadurch werden automatisch alle enthaltenen Seriennummern in sein System übernommen – kartonweise bis hin zur einzelnen Packung. Ein einziger Code genügt für die vollständige Datenübertragung.

Einsatz im Parallel-Import

Ein Parallel-Importeur nutzt Lean FMD für Wareneingangsprüfung und Re-Serialisierung. Schnell-Scan, Chargenkontrolle, ERP-Anbindung und OBP-Meldung sorgen für sichere und effiziente Abläufe.

Unser Kunde ist ein Parallel-Importeur. Wir unterstützen ihn in zwei zentralen Prozessen.

Im Wareneingang werden die Packungen per Schnell-Scan verifiziert, gezählt und chargenrein geprüft. Die Scan-Aufträge werden aus Microsoft Dynamics Navision ins FMD-System geladen. Nur bei vollständiger Übereinstimmung werden die Daten ins ERP übernommen und die Ware eingelagert. Vor der Produktion erfolgt eine erneute Statusprüfung auf Basis der gespeicherten Daten – ohne erneutes Scannen.

Im zweiten Schritt werden deaktivierte Packungen mit neuen nationalen Seriennummern versehen. Die neuen Labels werden aufgebracht, die Packungen auftragsweise gescannt und die Seriennummern über den Onboarding-Partner (OBP) angemeldet.

Seriennummern erzeugen

Ein Hersteller serialisiert Kleinmengen per Hand-Labeling. medAspis Lean FMD scannt die fertigen Packungen und überträgt die Daten direkt an den OBP – schnell, flexibel und ohne eigene Serialisierungslinie.

Unser Kunde ist ein namhafter Hersteller mit einem sehr kleinen Produktvolumen. Für diese geringe Stückzahl lohnt sich keine eigene Serialisierungslinie. Stattdessen werden Seriennummern-Labels gedruckt und manuell auf die Packungen aufgebracht.

Mit medAspis Lean FMD werden die fertigen Packungen gescannt und die Datensätze direkt in das Onboarding-System (OBP) des Herstellers übertragen. Der Kunde schätzt insbesondere die hohe Scan-Geschwindigkeit und die flexible Einsetzbarkeit des Systems auch für verwandte Projekte.